Strukturierte Bearbeitung von Kundenanliegen, Reklamationen, Störungen oder Anfragen als Servicefälle. Case Management schafft Transparenz über Status, Zuständigkeit, Historie, Fristen und Lösungsqualität.
Verwaltung von Einwilligungen, Widersprüchen und Kommunikationspräferenzen. Im CRM ist es zentral, um rechtssichere und respektvolle Kundenkommunikation über verschiedene Kanäle zu ermöglichen.
Customer Relationship Management ist die strategische und operative Gestaltung von Kundenbeziehungen über Marketing, Vertrieb, Service und weitere Bereiche hinweg. CRM ist nicht nur Software, sondern ein Zusammenspiel aus Prozessen, Daten, Organisation, Technologie und Führung.
Auswertung von CRM-Daten zur Steuerung von Pipeline, Kundenwert, Servicequalität, Kampagnenwirkung oder Adoption. Gute CRM Analytics verbinden fachliche Fragen mit verlässlichen Datenmodellen statt nur mit hübschen Dashboards.
Regeln, Rollen und Entscheidungsstrukturen für Betrieb und Weiterentwicklung des CRM. Sie klärt, wer über Daten, Prozesse, Prioritäten, Berechtigungen, Releases und Standards entscheidet — und verhindert, dass CRM zur unkontrollierten Baustelle wird.
Reifegradmodell zur Bewertung, wie weit eine Organisation in Strategie, Prozessen, Daten, Technologie, Adoption und Governance entwickelt ist. Es hilft, Verbesserungen priorisiert statt zufällig anzugehen.
Gesamtheit der Wahrnehmungen, die Kunden entlang aller Berührungspunkte mit einem Unternehmen machen. CX entsteht aus Prozessen, Kommunikation, Produkten, Service, Datenqualität und dem Verhalten der gesamten Organisation — nicht nur der Frontline.
Abfolge von Phasen und Touchpoints, die Kunden vor, während und nach dem Kauf erleben. Die Customer Journey hilft, interne Prozesse konsequent aus Kundensicht zu prüfen und CRM-Massnahmen an realen Kundenbedürfnissen auszurichten.
Geschätzter wirtschaftlicher Gesamtwert einer Kundenbeziehung über ihre erwartete Dauer. Der Wert unterstützt Entscheidungen über Akquisebudget, Betreuungsintensität, Retention-Massnahmen und Servicelevel.
Zentrale, möglichst eindeutige und verlässliche Stammdaten zu Kunden, Accounts und Kontakten. Ihre Qualität bestimmt, wie gut Segmentierung, Reporting, Automatisierung und Integration funktionieren.
Proaktive Betreuung bestehender Kunden mit dem Ziel, Nutzenrealisierung, Adoption, Zufriedenheit, Verlängerungen und Ausbau zu sichern. Besonders wichtig in Subscription- und wiederkehrenden Geschäftsmodellen.
Customer Acquisition Cost; durchschnittliche Kosten zur Gewinnung eines neuen Kunden. Die Kennzahl verbindet Marketing- und Vertriebsaufwand mit dem wirtschaftlichen Wert neuer Kundenbeziehungen.
Planung, Durchführung und Auswertung von Kampagnen über Kanäle wie E-Mail, Social Media, Events, Telefon oder Web. Im CRM ist Kampagnenmanagement besonders wertvoll, wenn Zielgruppen, Reaktionen und Ergebnisse sauber zurückfliessen.
Customer Data Platform; Plattform zur Zusammenführung, Bereinigung und Aktivierung von Kundendaten aus unterschiedlichen Quellen. Eine CDP ergänzt CRM-Systeme, wenn kanalübergreifende Profile und Personalisierung im Vordergrund stehen.
Abwanderung von Kunden oder Kündigung wiederkehrender Verträge. Churn-Analysen helfen, Risikosignale früh zu erkennen und Massnahmen zur Kundenbindung gezielt auszulösen.
Marketingansatz, bei dem Kampagnenreaktionen, Leads, Opportunities und Umsatz wieder in die Marketingsteuerung zurückgeführt werden. Dadurch wird sichtbar, welche Massnahmen nicht nur Aufmerksamkeit, sondern Geschäftswert erzeugen.
CRM-Lösung, die als Cloud-Service betrieben und über das Internet genutzt wird. Vorteile sind schnelle Bereitstellung, regelmässige Updates und Skalierbarkeit; zu prüfen sind Datenhaltung, Integration, Governance und Kostenmodell.
Modularer CRM-Ansatz, bei dem Funktionen über kombinierbare Services, APIs und spezialisierte Komponenten aufgebaut werden. Er eignet sich für Organisationen, die hohe Flexibilität benötigen, verlangt aber starke Architekturführung.
Anbindung von Telefonie, Chat, E-Mail, Messaging oder Contact-Center-Plattformen an das CRM. Ziel ist, dass Mitarbeitende Kundenkontext, Interaktionshistorie und offene Fälle während der Bearbeitung sehen.
Verwaltung von Kontaktpersonen mit Rollen, Kommunikationsdaten, Beziehungen, Einwilligungen und Interaktionen. Es bildet die Grundlage für saubere Kundenkommunikation und Account-Bearbeitung.
Gewünschte Handlung einer Zielperson, etwa Formularsendung, Terminbuchung, Download, Kauf oder Angebotsanfrage. Conversion-Daten zeigen, ob Touchpoints und Kampagnen Verhalten auslösen.
Configure, Price, Quote; Lösung oder Funktion zur Konfiguration von Produkten, Preisfindung und Angebotserstellung. CPQ ist besonders relevant bei komplexen Produkten, Varianten, Rabatten und Genehmigungslogiken.
Interdisziplinäres Steuerungsgremium für CRM-Weiterentwicklung und Priorisierung. Ein CRM Board bringt Business, IT, Datenverantwortliche und Systemverantwortliche zusammen.
Anwendung oder Plattform zur Unterstützung von Kundenprozessen, Kundendaten und Interaktionen. Sie entfaltet ihren Wert erst, wenn fachliches Zielbild, Datenqualität und Arbeitsweise dazu passen.
Gesamtheitliche Ausrichtung der Kundenbeziehungsgestaltung über Marketing, Vertrieb, Service und Management. Eine CRM-Strategie definiert Ziele, Prozesse, Kennzahlen und die Rolle der Technologie.
Priorisierter Zeitplan mit Meilensteinen für die Weiterentwicklung des CRM. Sie verbindet strategische Ziele mit konkreten Umsetzungsschritten und schafft Verbindlichkeit.
Verkauf zusätzlicher, ergänzender Produkte oder Leistungen an bestehende Kunden. Im CRM werden Cross-Selling-Potenziale durch Kundensegmente, Kaufhistorie, Bedarfssignale und Kampagnenlogiken sichtbar.
Customer Satisfaction Score; Kennzahl zur direkten Kundenzufriedenheit nach einer Interaktion oder Leistung. CSAT eignet sich besonders zur Bewertung konkreter Kontaktpunkte.
Kennzahl, die misst, wie einfach oder aufwendig eine Kundin oder ein Kunde ein Anliegen erledigen konnte. Ein tiefer Aufwand ist oft ein starker Treiber für Zufriedenheit und Loyalität.
Kombinierte Kennzahl zur Einschätzung, ob eine Kundenbeziehung stabil, wachstumsfähig oder gefährdet ist.
Konfiguration einer Standardsoftware ohne tiefgreifende Individualprogrammierung. Customizing nutzt vorhandene Möglichkeiten wie Felder, Layouts, Workflows, Rollen oder Regeln — und hält die Updatefähigkeit der Lösung hoch.