Swiss CX Guides · ADVANIS

CRM-Glossar für Schweizer Unternehmen

229 Begriffe rund um CRM, CX, Vertrieb, Service, Marketing, Datenqualität, Integration, Governance, KI und CRM-Evaluation — erklärt aus Schweizer B2B-Praxissicht. Unabhängig, präzise, ohne Herstellerperspektive.

229 Begriffe · Aktualisiert Mai 2026 · ADVANIS AG, Winterthur

229Begriffe erklärt
28+Jahre CRM-Erfahrung
500+Projekte als Referenz
100%Herstellerunabhängig


Keine Begriffe gefunden
Passen Sie den Suchbegriff an oder setzen Sie alle Filter zurück.

A

ABC-Klassifikation

Vertrieb

Methode zur Einteilung von Kunden, Produkten oder Opportunities nach wirtschaftlicher Bedeutung. Im CRM hilft sie, Betreuungsintensität, Besuchsfrequenz und Vertriebsressourcen nach Potenzial statt nach Bauchgefühl zu steuern.

Account

Stammdaten

Unternehmen, Organisation oder sonstige Einheit, zu der Kontakte, Aktivitäten, Opportunities, Verträge und Servicefälle geführt werden. Der Account ist in B2B-CRM-Systemen meist der zentrale Bezugspunkt für Kundenbeziehungen.

Account Based Marketing

Marketing

Gezielte Marketing- und Vertriebsbearbeitung ausgewählter Zielaccounts statt breiter Streuverluste. Relevante Inhalte, Kampagnen und Sales-Aktivitäten werden auf konkrete Unternehmen und deren Buying Center zugeschnitten.

Account Hierarchy

Stammdaten

Abbildung von Konzern-, Standort-, Niederlassungs- und Beteiligungsstrukturen innerhalb eines CRM. Sie macht sichtbar, welche wirtschaftlichen oder organisatorischen Beziehungen zwischen mehreren Accounts bestehen.

Activity Management

Sales Productivity

Strukturierte Planung und Dokumentation von Aufgaben, Anrufen, Meetings, E-Mails und Follow-ups. Es schafft Transparenz darüber, was in einer Kundenbeziehung passiert und was als nächstes zu tun ist.

Adoption

Change & Betrieb

Grad, zu dem Anwenderinnen und Anwender ein CRM-System tatsächlich nutzen und in ihre Arbeitsweise integrieren. Hohe Adoption entsteht nicht nur durch Schulung, sondern durch Nutzen, einfache Prozesse und klare Führung.

Agentic CRM

KI

CRM-Ansatz, bei dem KI-Agenten nicht nur Informationen anzeigen, sondern eigenständig Aufgaben vorbereiten, ausführen oder koordinieren. Beispiele sind automatische Recherche, Next-Best-Actions, Follow-up-Entwürfe oder Service-Triage mit menschlicher Kontrolle.

AI Lead Scoring

KI / Sales

KI-gestützte Bewertung von Leads anhand historischer Daten, Verhaltenssignale und Profilmerkmalen. Ziel ist, Leads mit höherer Abschlusswahrscheinlichkeit früher zu erkennen und Vertriebskapazität gezielter einzusetzen.

Anforderungsmanagement

Evaluation & Projekt

Systematische Erhebung, Strukturierung, Priorisierung und Nachverfolgung fachlicher und technischer Anforderungen. In CRM-Projekten entscheidet es massgeblich darüber, ob die Lösung echte Geschäftsbedürfnisse oder nur Wunschlisten abbildet.

API Management

Integration & Betrieb

Verwaltung, Absicherung, Versionierung und Überwachung von Schnittstellen. API Management verhindert, dass Integrationen unkontrolliert wachsen und später schwer wartbar oder unsicher werden.

Agile Projektarbeit

Projekt

Iterativer Projektansatz, bei dem Anforderungen und Lösungen in kurzen Zyklen (Sprints) entwickelt, getestet und angepasst werden. Im CRM-Kontext eignet sich agiles Vorgehen besonders für Phasen, in denen Anforderungen noch vollständig geklärt werden.

Anonymisierung

Daten / Datenschutz

Veränderung personenbezogener Daten so, dass einzelne Personen nicht mehr identifizierbar sind. Im CRM ist Anonymisierung relevant für Analysen, Tests, Archivierung und Datenschutzanforderungen.

App Marketplace

Plattform

Online-Marktplatz eines CRM-Anbieters oder Ökosystems für Erweiterungen, Konnektoren und Branchenlösungen. Für Evaluationen ist wichtig zu prüfen, ob solche Apps langfristig tragfähig, sicher und updatefähig sind.

Approval Workflow

Prozessautomation

Digitaler Freigabeprozess für Rabatte, Stammdatenänderungen, Angebote, Verträge oder Sonderkonditionen. Er macht Entscheidungswege nachvollziehbar und reduziert informelle Abstimmungen per E-Mail.

ARR

Kennzahlen

Annual Recurring Revenue; jährlich wiederkehrender Umsatz aus Abonnements oder laufenden Verträgen. Im CRM unterstützt ARR die Steuerung von Subscription-Geschäften, Renewals und Customer Success.

Attribution

Marketing Analytics

Zuordnung von Umsatz, Leads oder Conversions zu Marketing- und Vertriebskontakten. Attribution hilft zu verstehen, welche Kanäle und Touchpoints messbar zur Nachfrage- oder Umsatzgenerierung beitragen.

Audit Trail

Compliance / Betrieb

Nachvollziehbare Protokollierung, wer wann welche relevanten Daten oder Einstellungen geändert hat. Ein Audit Trail ist wichtig für Qualitätssicherung, Revision, Datenschutz und regulierte Prozesse.

B

B2B

Marktmodell

Business-to-Business beschreibt Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen oder Organisationen. CRM-Prozesse sind hier oft account-, beziehungs-, gremien- und projektorientiert.

Blueprint

Evaluation & Projekt

Fachliches und technisches Zielbild einer künftigen CRM-Lösung. Ein Blueprint beschreibt Prozesse, Daten, Rollen, Integrationen und wichtige Umsetzungsentscheidungen vor der Realisierung.

Buyer Journey

Marketing / Sales

Weg eines potenziellen Kunden von Problembewusstsein über Informationssuche und Vergleich bis zur Entscheidung. CRM und Marketing Automation helfen, relevante Inhalte und Aktivitäten je Phase auszurichten.

Buying Center

Vertrieb

Gruppe von Personen, die eine Kaufentscheidung beeinflussen oder treffen. Ein CRM sollte Rollen wie Entscheider, Nutzer, Beeinflusser, Einkauf und IT sichtbar machen, um Verkaufsprozesse gezielt zu führen.

B2C

Marktmodell

Business-to-Consumer beschreibt Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkundinnen oder Endkunden. CRM-Prozesse sind hier häufig volumenstark, kampagnengetrieben und stark auf Personalisierung ausgerichtet.

BANT

Lead Qualification

Qualifikationsschema für Leads anhand Budget, Authority, Need und Timing. Es hilft zu prüfen, ob eine Verkaufschance realistisch bearbeitet werden sollte oder noch weiter zu entwickeln ist.

Bedarfsermittlung

Sales

Strukturierte Klärung von Ausgangslage, Zielen, Problemen, Entscheidungslogik und Nutzen eines potenziellen Kunden. Gute Bedarfsermittlung verhindert, dass zu früh Produkte präsentiert statt relevante Lösungen entwickelt werden.

Benchmarking

Analytics / Management

Vergleich von Kennzahlen, Prozessen oder Ergebnissen mit internen oder externen Referenzwerten. Im CRM dient Benchmarking dazu, Leistungslücken sichtbar zu machen und realistische Verbesserungsziele zu setzen.

Best-of-Breed

Architektur

Ansatz, bei dem für einzelne Fachbereiche jeweils spezialisierte Lösungen eingesetzt und integriert werden. Der Vorteil liegt in funktionaler Tiefe, der Nachteil oft in höherer Integrations- und Governance-Komplexität.

Besuchsbericht

Sales

Dokumentation eines Kundenbesuchs mit Gesprächsinhalten, Entscheidungen, offenen Punkten und nächsten Schritten. Er sichert Wissen für Team Selling, Vertretungen und spätere Kundenentwicklung.

Bidirektionale Integration

Integration

Schnittstelle, bei der Daten in beide Richtungen zwischen Systemen ausgetauscht werden. Wichtig sind klare Regeln, welches System bei Konflikten führend ist und wie Änderungen synchronisiert werden.


C

Case Management

Service

Change Management

Projekt

Planung und Begleitung organisatorischer Veränderungen, die ein CRM-Projekt auslöst. Gutes Change Management adressiert Ängste, schafft Klarheit über Nutzen und befähigt Mitarbeitende, neue Prozesse wirklich zu leben.

Strukturierte Bearbeitung von Kundenanliegen, Reklamationen, Störungen oder Anfragen als Servicefälle. Case Management schafft Transparenz über Status, Zuständigkeit, Historie, Fristen und Lösungsqualität.

CRM

Grundbegriff

Customer Relationship Management ist die strategische und operative Gestaltung von Kundenbeziehungen über Marketing, Vertrieb, Service und weitere Bereiche hinweg. CRM ist nicht nur Software, sondern ein Zusammenspiel aus Prozessen, Daten, Organisation, Technologie und Führung.

CRM Analytics

Analytics

Auswertung von CRM-Daten zur Steuerung von Pipeline, Kundenwert, Servicequalität, Kampagnenwirkung oder Adoption. Gute CRM Analytics verbinden fachliche Fragen mit verlässlichen Datenmodellen statt nur mit hübschen Dashboards.

CRM Governance

Governance

Regeln, Rollen und Entscheidungsstrukturen für Betrieb und Weiterentwicklung des CRM. Sie klärt, wer über Daten, Prozesse, Prioritäten, Berechtigungen, Releases und Standards entscheidet — und verhindert, dass CRM zur unkontrollierten Baustelle wird.

CRM Maturity Model

Management

Reifegradmodell zur Bewertung, wie weit eine Organisation in Strategie, Prozessen, Daten, Technologie, Adoption und Governance entwickelt ist. Es hilft, Verbesserungen priorisiert statt zufällig anzugehen.

Customer Experience (CX)

CX

Gesamtheit der Wahrnehmungen, die Kunden entlang aller Berührungspunkte mit einem Unternehmen machen. CX entsteht aus Prozessen, Kommunikation, Produkten, Service, Datenqualität und dem Verhalten der gesamten Organisation — nicht nur der Frontline.

Customer Journey

CX

Abfolge von Phasen und Touchpoints, die Kunden vor, während und nach dem Kauf erleben. Die Customer Journey hilft, interne Prozesse konsequent aus Kundensicht zu prüfen und CRM-Massnahmen an realen Kundenbedürfnissen auszurichten.

Customer Lifetime Value

Kundenwert

Geschätzter wirtschaftlicher Gesamtwert einer Kundenbeziehung über ihre erwartete Dauer. Der Wert unterstützt Entscheidungen über Akquisebudget, Betreuungsintensität, Retention-Massnahmen und Servicelevel.

Customer Success Management

Customer Success

Proaktive Betreuung bestehender Kunden mit dem Ziel, Nutzenrealisierung, Adoption, Zufriedenheit, Verlängerungen und Ausbau zu sichern. Besonders wichtig in Subscription- und wiederkehrenden Geschäftsmodellen.

CAC

Kennzahlen

Customer Acquisition Cost; durchschnittliche Kosten zur Gewinnung eines neuen Kunden. Die Kennzahl verbindet Marketing- und Vertriebsaufwand mit dem wirtschaftlichen Wert neuer Kundenbeziehungen.

Campaign Management

Marketing

Planung, Durchführung und Auswertung von Kampagnen über Kanäle wie E-Mail, Social Media, Events, Telefon oder Web. Im CRM ist Kampagnenmanagement besonders wertvoll, wenn Zielgruppen, Reaktionen und Ergebnisse sauber zurückfliessen.

CDP

Daten / Marketing

Customer Data Platform; Plattform zur Zusammenführung, Bereinigung und Aktivierung von Kundendaten aus unterschiedlichen Quellen. Eine CDP ergänzt CRM-Systeme, wenn kanalübergreifende Profile und Personalisierung im Vordergrund stehen.

Closed Loop Marketing

Marketing Analytics

Marketingansatz, bei dem Kampagnenreaktionen, Leads, Opportunities und Umsatz wieder in die Marketingsteuerung zurückgeführt werden. Dadurch wird sichtbar, welche Massnahmen nicht nur Aufmerksamkeit, sondern Geschäftswert erzeugen.

Cloud CRM

Architektur

CRM-Lösung, die als Cloud-Service betrieben und über das Internet genutzt wird. Vorteile sind schnelle Bereitstellung, regelmässige Updates und Skalierbarkeit; zu prüfen sind Datenhaltung, Integration, Governance und Kostenmodell.

Composable CRM

Architektur

Modularer CRM-Ansatz, bei dem Funktionen über kombinierbare Services, APIs und spezialisierte Komponenten aufgebaut werden. Er eignet sich für Organisationen, die hohe Flexibilität benötigen, verlangt aber starke Architekturführung.

Contact Center Integration

Service

Anbindung von Telefonie, Chat, E-Mail, Messaging oder Contact-Center-Plattformen an das CRM. Ziel ist, dass Mitarbeitende Kundenkontext, Interaktionshistorie und offene Fälle während der Bearbeitung sehen.

Contact Management

Stammdaten

Verwaltung von Kontaktpersonen mit Rollen, Kommunikationsdaten, Beziehungen, Einwilligungen und Interaktionen. Es bildet die Grundlage für saubere Kundenkommunikation und Account-Bearbeitung.

Conversion

Marketing / Sales

Gewünschte Handlung einer Zielperson, etwa Formularsendung, Terminbuchung, Download, Kauf oder Angebotsanfrage. Conversion-Daten zeigen, ob Touchpoints und Kampagnen Verhalten auslösen.

CPQ

Sales / Angebotsprozess

Configure, Price, Quote; Lösung oder Funktion zur Konfiguration von Produkten, Preisfindung und Angebotserstellung. CPQ ist besonders relevant bei komplexen Produkten, Varianten, Rabatten und Genehmigungslogiken.

CRM Board

Governance

Interdisziplinäres Steuerungsgremium für CRM-Weiterentwicklung und Priorisierung. Ein CRM Board bringt Business, IT, Datenverantwortliche und Systemverantwortliche zusammen.

CRM Software

Technologie

Anwendung oder Plattform zur Unterstützung von Kundenprozessen, Kundendaten und Interaktionen. Sie entfaltet ihren Wert erst, wenn fachliches Zielbild, Datenqualität und Arbeitsweise dazu passen.

CRM-Strategie

Strategie

Gesamtheitliche Ausrichtung der Kundenbeziehungsgestaltung über Marketing, Vertrieb, Service und Management. Eine CRM-Strategie definiert Ziele, Prozesse, Kennzahlen und die Rolle der Technologie.

CRM Roadmap

Strategie / Projekt

Priorisierter Zeitplan mit Meilensteinen für die Weiterentwicklung des CRM. Sie verbindet strategische Ziele mit konkreten Umsetzungsschritten und schafft Verbindlichkeit.

Cross Selling

Sales

Verkauf zusätzlicher, ergänzender Produkte oder Leistungen an bestehende Kunden. Im CRM werden Cross-Selling-Potenziale durch Kundensegmente, Kaufhistorie, Bedarfssignale und Kampagnenlogiken sichtbar.

CSAT

Service / CX

Customer Satisfaction Score; Kennzahl zur direkten Kundenzufriedenheit nach einer Interaktion oder Leistung. CSAT eignet sich besonders zur Bewertung konkreter Kontaktpunkte.

Customer Effort Score

CX / Service

Kennzahl, die misst, wie einfach oder aufwendig eine Kundin oder ein Kunde ein Anliegen erledigen konnte. Ein tiefer Aufwand ist oft ein starker Treiber für Zufriedenheit und Loyalität.

Customer Health Score

Customer Success

Kombinierte Kennzahl zur Einschätzung, ob eine Kundenbeziehung stabil, wachstumsfähig oder gefährdet ist.

Customizing

Implementierung

Konfiguration einer Standardsoftware ohne tiefgreifende Individualprogrammierung. Customizing nutzt vorhandene Möglichkeiten wie Felder, Layouts, Workflows, Rollen oder Regeln — und hält die Updatefähigkeit der Lösung hoch.

D

Dashboard

Analytics

Verdichtete Visualisierung wichtiger Kennzahlen, Zustände oder Aufgaben für eine Zielgruppe. Ein gutes Dashboard beantwortet konkrete Management- oder Arbeitsfragen und zeigt nicht nur verfügbare Daten an.

Data Governance

Governance & Daten

Regeln, Verantwortlichkeiten und Prozesse für den Umgang mit Daten über ihren Lebenszyklus. Sie klärt Datenverantwortung, Qualitätsstandards, Freigaben, Nutzung und Pflegepflichten — als Grundlage für verlässliche CRM-Daten.

Data Migration

Evaluation & Projekt

Überführung von Daten aus bestehenden Systemen oder Dateien in ein neues CRM. Migration umfasst Analyse, Mapping, Bereinigung, Transformation, Tests, Abnahme und oft auch Archivierungsentscheide — und ist häufig der kritischste Projektteil.

Data Quality Management

Datenqualität

Dauerhafte Sicherung und Verbesserung der Datenqualität durch Regeln, Verantwortlichkeiten, Prüfungen und Korrekturprozesse. Es verhindert, dass ein CRM nach dem Go-live schleichend an Nutzen verliert — weil Daten veralten, duplizieren oder inkonsistent werden.

Datenmodell

Architektur

Struktur, in der Objekte, Felder, Beziehungen und Regeln eines CRM beschrieben werden. Ein sauberes Datenmodell ist die Grundlage für gute Prozesse, Integration, Reporting und Erweiterbarkeit — und schwer nachzubessern, wenn es einmal falsch gesetzt wurde.

Datenschutz

Compliance

Schutz personenbezogener Daten vor unzulässiger Bearbeitung, Offenlegung oder Nutzung. Im CRM betrifft Datenschutz Einwilligungen, Zugriffsrechte, Aufbewahrung, Auskunftsrechte und Datenminimierung — und ist in der Schweiz durch nDSG und bei EU-Bezug durch DSGVO geregelt.

DSGVO

Compliance

Europäische Datenschutz-Grundverordnung mit verbindlichen Regeln zur Bearbeitung personenbezogener Daten. Sie ist für CRM relevant, wenn Daten von Personen im EU-/EWR-Bezug verarbeitet werden oder entsprechende Marktaktivitäten stattfinden — auch für Schweizer Unternehmen.

Dublette

Datenqualität

Mehrfach vorhandener Datensatz, der dieselbe reale Person oder Organisation beschreibt. Dubletten führen zu falschen Auswertungen, schlechter Kundenkommunikation und unnötigem Arbeitsaufwand — und entstehen oft durch fehlende Validierungen bei der Erfassung.

Data Lakehouse

Datenarchitektur

Datenplattform, die flexible Speicherung grosser Datenmengen mit analytischer Struktur kombiniert. Für CRM ist sie relevant, wenn operative Kundendaten mit Transaktions-, Web- oder Nutzungsdaten analysiert werden sollen.

Datensilo

Daten / Organisation

Isolierter Datenbestand in einem System oder Bereich, der nicht ausreichend mit anderen relevanten Daten verbunden ist. Datensilos erschweren eine einheitliche Kundensicht und führen oft zu Doppelarbeit.

Digital Sales Room

Sales Enablement

Digitaler Raum, in dem Anbieter und Kunde während eines Verkaufsprozesses Inhalte, Angebote, Aufgaben und Kommunikation bündeln.

Digitalisierung

Transformation

Umgestaltung analoger oder fragmentierter Arbeitsweisen in digitale, datenbasierte und vernetzte Prozesse. Im CRM ist Digitalisierung sinnvoll, wenn sie Kundennutzen, Effizienz oder Steuerbarkeit verbessert.

Double Opt-in

Marketing / Datenschutz

Verfahren, bei dem eine Anmeldung durch eine zweite Bestätigung aktiv verifiziert wird. Es erhöht Nachweisbarkeit und Datenqualität.

E

E-Mail-Integration

Integration

Entity

Datenmodell

Fachliches oder technisches Objekt in einem CRM, etwa Account, Kontakt, Lead, Opportunity, Case oder Produkt. Entities bestimmen, wie Informationen strukturiert, verknüpft und verarbeitet werden.

Event Tracking

Digital Analytics

Erfassung von Nutzer- oder Systemereignissen wie Klicks, Formularen, Logins oder Produktnutzung. Solche Signale können im CRM für Segmentierung, Trigger, Scoring und Customer Success genutzt werden.

Verbindung von E-Mail-Postfach und CRM, damit Nachrichten, Termine oder Aktivitäten nachvollziehbar einer Kundenbeziehung zugeordnet werden können. Wichtig sind Datenschutz, Automatisierungsgrad und klare Ablageregeln.

Einwandbehandlung

Vertrieb

Strukturierter Umgang mit Bedenken, Risiken oder Gegenargumenten im Verkaufsprozess. Im CRM können typische Einwände, Antworten und Entscheidungsgründe dokumentiert und ausgewertet werden.

End-to-End-Prozess

Prozessmanagement

Durchgängiger Prozess von einem auslösenden Ereignis bis zum Ergebnis, oft über mehrere Abteilungen und Systeme hinweg. CRM-Projekte scheitern häufig, wenn nur einzelne Masken statt gesamter Prozessketten betrachtet werden.

Enterprise Architecture

Architektur

Gesamtbetrachtung von Geschäftsprozessen, Anwendungen, Daten, Integrationen und Technologie. Sie hilft zu entscheiden, welche Rolle CRM im Zusammenspiel mit ERP, DWH, Portalen und Speziallösungen übernimmt.

ETL / ELT

Datenintegration

Verfahren zur Extraktion, Transformation und Ladung von Daten zwischen Systemen oder Datenplattformen. Im CRM-Umfeld wird es für Migration, Reporting, Synchronisation und analytische Datenflüsse eingesetzt.

Event-driven Architecture

Integration

Architekturansatz, bei dem Systeme auf Ereignisse reagieren, etwa neue Bestellung, geänderter Kunde oder geschlossener Servicefall. Dadurch können CRM-Prozesse zeitnah und entkoppelt automatisiert werden.

F

Field Service Management

Service

Planung, Steuerung und Dokumentation von Aussendienst- oder Servicetechniker-Einsätzen. Es verbindet Kundenanliegen, Einsatzplanung, Ersatzteile, mobile Bearbeitung und Servicehistorie.

First Contact Resolution

Service Kennzahl

Anteil der Kundenanliegen, die beim ersten Kontakt vollständig gelöst werden. Die Kennzahl zeigt, ob Wissen, Prozesse und Berechtigungen im Service ausreichend sind.

Forecast

Sales Management

Prognose erwarteter Umsätze, Abschlüsse oder Pipeline-Ergebnisse. Ein belastbarer Forecast kombiniert Datenqualität, klare Opportunity-Phasen, Wahrscheinlichkeiten und Management-Review.

Funnel Velocity

Sales Kennzahl

Geschwindigkeit, mit der Leads oder Opportunities durch den Verkaufstrichter wandern. Sie zeigt, wo Verkaufsprozesse stocken und wo Prozess- oder Enablement-Massnahmen nötig sind.

G

Gamification

Adoption

Einsatz spielerischer Elemente wie Fortschrittsanzeigen, Badges oder Ranglisten zur Motivationssteigerung. Im CRM ist Gamification nur sinnvoll, wenn sie gewünschtes Verhalten unterstützt und keine falschen Anreize setzt.

Go-live

Projekt

Zeitpunkt, an dem eine CRM-Lösung produktiv genutzt wird. Ein erfolgreicher Go-live erfordert nicht nur Technik, sondern Datenbereitschaft, Schulung, Support, Betriebsmodell und klare Kommunikation.

Governance

Management

Gesamtheit der Entscheidungs-, Steuerungs- und Kontrollmechanismen für ein Thema. Für CRM bedeutet Governance, dass Prioritäten, Daten, Prozesse und Systementwicklung aktiv geführt werden — und nicht dem Zufall überlassen bleiben.

H

Headless CRM

Architektur

Ansatz, bei dem CRM-Funktionen über APIs bereitgestellt und von unterschiedlichen Frontends genutzt werden. Er erlaubt flexible Benutzeroberflächen, benötigt aber starke Schnittstellen- und Datenarchitektur.

Helpdesk

Service

Organisationseinheit oder Systemfunktion zur Bearbeitung von Anfragen, Störungen und Supportfällen. Im CRM-Kontext ist der Helpdesk häufig Teil des Service- oder Case-Managements.

Hybrider Verkauf

Sales

Kombination von digitalen, telefonischen und persönlichen Verkaufskanälen. Ein CRM unterstützt hybriden Verkauf, indem es Kontext, Aufgaben, Inhalte und Interaktionshistorie kanalübergreifend bündelt.

IDP

KI / Prozessautomation

Intelligent Document Processing; KI-gestützte Verarbeitung und Extraktion von Informationen aus Dokumenten wie Verträgen, Bestellungen, Formularen oder E-Mails. IDP reduziert manuelle Erfassungsarbeit und überführt Inhalte strukturiert in CRM oder ERP.

I

Identity and Access Management

Security

Verwaltung digitaler Identitäten, Anmeldungen, Rollen und Zugriffsrechte. Im CRM stellt IAM sicher, dass Personen nur auf Daten und Funktionen zugreifen, die sie für ihre Arbeit benötigen.

Inbound Marketing

Marketing

Marketingansatz, bei dem Interessenten über relevante Inhalte, Suchmaschinen, Social Media oder Empfehlungen angezogen werden. CRM und Marketing Automation machen daraus messbare Leads und nachvollziehbare Beziehungen.

Incident

Service

Ungeplante Störung oder Vorfall, der eine Leistung beeinträchtigt. In CRM-Serviceprozessen wird ein Incident oft als Case oder Ticket mit Priorität, Status und Lösungspfad geführt.

Inside Sales

Sales

Vertrieb, der überwiegend remote per Telefon, E-Mail, Video und digitalen Tools arbeitet. Inside Sales benötigt ein gut gepflegtes CRM, klare Sequenzen und saubere Lead-Übergaben.

Integration Mapping

Integration

Zuordnung von Feldern, Objekten, Codes und Regeln zwischen zwei Systemen. Ein gutes Mapping klärt nicht nur technische Felder, sondern auch fachliche Bedeutung und Datenverantwortung.

Interaktionshistorie

Kundensicht

Chronologische Sammlung relevanter Kontakte, Aktivitäten, Nachrichten, Servicefälle, Kampagnenreaktionen und Transaktionen. Sie ist wesentlich für konsistente Kundenbetreuung über Teams und Kanäle hinweg.

iPaaS

Integration

Integration Platform as a Service; Cloud-Plattform zur Verbindung von Anwendungen, Datenquellen und APIs. Sie kann CRM-Integrationen beschleunigen, ersetzt aber nicht die Klärung von Datenmodell und Prozesslogik.

J

Jahresgespräch

Account Management

Geplantes strategisches Gespräch mit einem Kunden zur Beziehung, Leistung, Zufriedenheit und künftigen Entwicklung. Im CRM sollten Vorbereitung, Ziele, Resultate und Folgeaktivitäten dokumentiert werden.

Jobs-to-be-done

CX / Innovation

Denkmodell, das Kundenbedürfnisse als Aufgaben oder Fortschritte beschreibt, die Kunden erreichen wollen. Es hilft, CRM- und CX-Anforderungen weniger produkt- und stärker nutzensorientiert zu formulieren.

Journey Mapping

CX

Visualisierung der Customer Journey mit Phasen, Touchpoints, Erwartungen, Emotionen, Pain Points und internen Prozessen. Es macht sichtbar, wo CRM, Service, Marketing oder Daten die Kundenerfahrung verbessern können.

K

Kaltakquise

Sales

Kaufbereitschaft

Sales / Marketing

Einschätzung, wie wahrscheinlich und wie zeitnah eine Person oder Organisation eine Lösung kaufen wird. Sie ergibt sich aus Bedarf, Dringlichkeit, Budget, Entscheidungsstruktur und Verhalten.

Erstansprache potenzieller Kunden ohne bestehende Beziehung oder aktive Anfrage. Im CRM müssen Herkunft, Einwilligungen, Gesprächsverlauf und nächste Schritte sauber dokumentiert werden.

Kampagne

Marketing

Zeitlich und inhaltlich abgegrenzte Massnahme zur Ansprache definierter Zielgruppen. Im CRM sollte eine Kampagne Ziele, Zielgruppe, Kanal, Budget, Reaktionen und Ergebnisbeitrag sichtbar machen.

Key Account

Account Management

Strategisch besonders wichtiger Kunde mit hohem Umsatz, Potenzial, Referenzwert oder Marktbezug. Key Accounts benötigen meist eigene Pläne, Stakeholder-Maps und abgestimmte Betreuung.

KPI

Management

Key Performance Indicator; Kennzahl, die einen relevanten Erfolgsfaktor messbar macht. CRM-KPIs sollten Entscheidungs- und Steuerungsfragen beantworten, nicht nur Datenverfügbarkeit widerspiegeln.

Künstliche Intelligenz

KI

Technologien, die Muster erkennen, Inhalte erzeugen, Prognosen erstellen oder Entscheidungen unterstützen können. Im CRM ist KI besonders wertvoll, wenn Datenqualität, Prozesskontext und menschliche Verantwortung geklärt sind.

Kundenbindung

Customer Management

Massnahmen und Wirkungen, die Kundenbeziehungen stabilisieren und Wiederkauf, Verlängerung oder Weiterempfehlung fördern. CRM unterstützt Kundenbindung durch Transparenz, Relevanz, Timing und proaktive Betreuung.

Kundensegmentierung

Marketing / Strategie

Einteilung von Kunden oder Zielgruppen nach relevanten Merkmalen wie Branche, Potenzial, Verhalten, Bedarf oder Wert. Segmentierung ist Grundlage für passende Ansprache, Angebote und Servicelevel.

Kundenwert

Kundensteuerung

Wirtschaftliche und strategische Bedeutung einer Kundenbeziehung. Kundenwert kann Umsatz, Marge, Potenzial, Loyalität, Einfluss und Betreuungsaufwand einbeziehen.

Kundenzufriedenheit

CX

Mass dafür, wie gut Erwartungen eines Kunden erfüllt oder übertroffen werden. Im CRM kann Kundenzufriedenheit mit Feedback, Servicequalität, Reklamationen und Beziehungsdaten verknüpft werden.

L

Lead

Sales / Marketing

Landing Page

Marketing

Spezifische Webseite für eine Kampagne, ein Angebot oder eine Conversion. Im CRM-Kontext ist wichtig, dass Leads, Kampagnenquelle, Einwilligungen und Interessen sauber übergeben werden.

Lookalike Audience

Digital Marketing

Zielgruppe, die bestehenden Kunden oder Leads in bestimmten Merkmalen ähnelt. Sie wird genutzt, um digitale Kampagnen auf Personen oder Unternehmen mit vergleichbarem Potenzial auszuweiten.

Person oder Organisation mit erkennbarem Interesse oder potenziellem Bedarf. Ein Lead ist noch keine Verkaufschance, sondern muss qualifiziert und weiterentwickelt werden.

Lead Nurturing

Marketing Automation

Gezielte Entwicklung von Leads durch relevante Inhalte, Touchpoints und Signale bis zur Vertriebsreife. Nurturing verhindert, dass frühe Interessenten zu schnell oder gar nicht bearbeitet werden.

Lead Routing

Sales Operations

Automatische oder regelbasierte Zuweisung von Leads an passende Personen, Teams oder Regionen. Gute Routing-Regeln berücksichtigen Gebiet, Sprache, Produkt, Segment, Auslastung und Zuständigkeit.

Lead Scoring

Marketing / Sales

Bewertung von Leads anhand Profilmerkmalen und Verhalten. Das Scoring hilft, Prioritäten zu setzen, ersetzt aber keine fachliche Qualifikation bei komplexen B2B-Entscheidungen.

Leadmanagement

Marketing / Sales

Gesamter Prozess zur Gewinnung, Erfassung, Qualifikation, Entwicklung, Übergabe und Nachverfolgung von Leads. Entscheidend sind klare Definitionen, Verantwortlichkeiten und Servicelevels zwischen Marketing und Vertrieb.

Lizenzmodell

Beschaffung / Betrieb

Preis- und Nutzungslogik einer CRM-Lösung, etwa pro User, Modul, Transaktion, Kontaktvolumen oder Plattformnutzung. Das Lizenzmodell beeinflusst Total Cost of Ownership und Skalierbarkeit erheblich.

M

Medienbruch

Prozessmanagement

Unterbrechung eines digitalen Prozesses durch manuelle Übertragung, Papier, Excel, E-Mail oder doppelte Erfassung. Medienbrüche verursachen Fehler, Verzögerungen und fehlende Transparenz.

Mobile CRM

Technologie

Nutzung von CRM-Funktionen auf Smartphone oder Tablet, häufig im Aussendienst oder Service. Mobile CRM sollte nicht einfach Desktop-Masken verkleinern, sondern kontextgerechte Aufgaben unterstützen.

MQL

Lead Qualification

Marketing Qualified Lead; Lead, der aufgrund definierter Kriterien als marketingseitig reif für weitere Bearbeitung gilt. Die Kriterien müssen zwischen Marketing und Sales gemeinsam vereinbart werden.

Multi-Channel

CX / Marketing

Nutzung mehrerer Kommunikations- oder Vertriebskanäle, die jedoch nicht zwingend vollständig integriert sind. Der Kunde kann mehrere Kanäle nutzen, erlebt aber nicht immer einen durchgängigen Kontext.

MVP

Projekt

Minimum Viable Product; erste nutzbare Lösung mit bewusst begrenztem, aber wertstiftendem Umfang. In CRM-Projekten hilft ein MVP, schneller Nutzen zu liefern und Anforderungen anhand realer Nutzung zu schärfen.

N

Net Promoter Score

CX Kennzahl

Kennzahl zur Weiterempfehlungsbereitschaft von Kunden. NPS kann Hinweise auf Loyalität geben, sollte aber immer mit Ursachenanalyse und konkreten Verbesserungsmassnahmen verbunden werden.

No-Code / Low-Code

Plattform

Entwicklungsansatz, bei dem Anwendungen oder Automatisierungen mit wenig oder ohne klassischen Code erstellt werden. Er beschleunigt Anpassungen, benötigt aber Governance, Qualitätsregeln und klare Verantwortlichkeiten.

O

Omnichannel

CX / Service

On-Demand CRM

Architektur

CRM, das bei Bedarf als Service bereitgestellt wird, typischerweise cloudbasiert. Der Begriff betont flexible Nutzung und Bereitstellung statt eigener Infrastruktur.

On-Premises CRM

Architektur

CRM-Lösung, die auf eigener oder dedizierter Infrastruktur betrieben wird. Vorteile können Kontrolle und individuelle Anpassbarkeit sein, Nachteile oft höherer Betriebsaufwand und langsamere Updates.

Order-to-Cash

End-to-End-Prozess

Prozesskette von Auftragserfassung über Lieferung, Fakturierung bis Zahlungseingang. CRM ist betroffen, wenn Kundenzusagen, Preise, Aufträge oder Serviceinformationen aus diesem Prozess relevant sind.

Outbound Marketing

Marketing

Aktive Ansprache definierter Zielgruppen durch das Unternehmen, etwa per E-Mail, Telefon, Direct Mailing oder Ads. Im CRM muss Outbound sauber mit Zielgruppe, Einwilligung, Response und Sales-Follow-up verbunden sein.

Vollständig integrierter Ansatz, bei dem Kunden nahtlos zwischen Kanälen wechseln können und dabei stets einen konsistenten Kontext erleben. Der Unterschied zu Multi-Channel liegt in der durchgehenden Daten- und Prozessintegration.

Onboarding

Customer Success / Implementierung

Strukturierter Prozess zur Einführung neuer Kunden in ein Produkt oder eine Dienstleistung. Im CRM wird Onboarding oft mit Checklisten, Aufgaben, automatisierten Nachrichten und Erfolgsmessungen unterstützt.

Opportunity

Sales

Konkrete Verkaufschance mit einem qualifizierten potenziellen Kunden, die aktiv bearbeitet wird. Eine Opportunity unterscheidet sich vom Lead durch den nachgewiesenen Bedarf, eine klare Entscheidungsstruktur und eine realistische Abschlusswahrscheinlichkeit.

Opportunity Management

Sales

Steuerung und Dokumentation von Verkaufschancen von der Qualifikation bis zum Abschluss. Klare Phasen, Wahrscheinlichkeiten, Aktivitäten und Entscheidungsfelder machen den Vertriebsprozess transparent und steuerbar.

P

Partner Management

Channel Sales

Persona

Marketing / CX

Verdichtetes, realitätsnahes Profil einer Zielrolle mit Aufgaben, Zielen, Problemen, Erwartungen und Entscheidungsverhalten. Personas helfen, CRM-Kommunikation und Anforderungen kunden- oder rollenorientiert zu gestalten.

Pipeline

Sales Management

Gesamtheit offener Opportunities entlang definierter Verkaufsphasen. Eine gute Pipeline zeigt Volumen, Qualität, Alter, Risiken und erwartete Entwicklung der Verkaufschancen.

Playbook

Sales Enablement

Praktischer Leitfaden für wiederkehrende Vertriebs- oder Service-Situationen. Ein Playbook beschreibt Vorgehen, Argumente, Fragen, Inhalte, Rollen und nächste Schritte.

PreSales

Sales

Fachliche oder technische Unterstützung vor Vertragsabschluss, etwa Demos, Lösungskonzepte, Aufwandsschätzungen oder Machbarkeitsklärungen. Im CRM sollte PreSales eng mit Opportunity und Angebotsprozess verbunden sein.

Privacy by Design

Datenschutz

Prinzip, Datenschutzanforderungen bereits bei Konzeption und Design von Prozessen und Systemen zu berücksichtigen. Für CRM bedeutet das unter anderem Datensparsamkeit, Zugriffskonzepte und transparente Nutzung.

Prospect

Sales

Potenzieller Kunde, der grundsätzlich zur Zielgruppe passt, aber noch nicht zwingend aktives Interesse gezeigt hat. Prospects werden durch Recherche, Kampagnen oder Akquise in Leads überführt.

Partner Relationship Management

Channel Sales

Management von Partnern, Händlern oder Distributoren inklusive Leads, Opportunities, Enablement, Verträgen und Performance. PRM erweitert CRM über direkte Kundenbeziehungen hinaus.

Verwaltung von Beziehungen, Leads, Opportunities und Leistungsdaten im indirekten Vertrieb. Ein gutes CRM unterstützt Partner-Portale, Deal-Registration, Margen-Management und Konfliktlösung.

Pipeline Management

Sales Management

Überblick, Steuerung und Prognose aller aktiven Verkaufschancen nach Phase, Wert und Wahrscheinlichkeit. Ein sauberes Pipeline Management ist die Grundlage für verlässliche Forecasts und gezielte Vertriebsführung.

Predictive Analytics

Analytics / KI

Vorhersagemodelle auf Basis historischer Daten zur Prognose von Kundenverhalten, Abwanderungsrisiken, Kaufbereitschaft oder Umsatzentwicklung. Im CRM setzt Predictive Analytics saubere Datenbasis und klare Anwendungsfälle voraus.

Process Mining

Prozessautomation / KI

Analyse realer Prozessabläufe auf Basis von Systemereignissen (Event Logs), um Abweichungen, Engpässe und Optimierungspotenziale sichtbar zu machen. Im CRM hilft Process Mining, tatsächliche von angenommenen Prozessen zu unterscheiden.

Proof of Concept

Evaluation / Projekt

Praktische Erprobung einer CRM-Lösung anhand echter Anforderungen und Daten, um technische Machbarkeit und fachliche Eignung zu prüfen. Ein PoC reduziert Entscheidungsrisiken, erfordert aber klare Bewertungskriterien.

R

Release Management

Governance & Betrieb

Real-time CRM

Architektur / Betrieb

CRM-Nutzung mit nahezu unmittelbarer Verfügbarkeit relevanter Daten oder Ereignisse. Echtzeit ist sinnvoll bei Service, Webshop, Triggern oder Risikoereignissen, aber nicht für jede Datenart erforderlich.

Reklamationsmanagement

Service

Strukturierte Erfassung, Bearbeitung, Ursachenanalyse und Lösung von Reklamationen. Im CRM hilft es, Qualität, Kundenzufriedenheit und Verbesserungsmassnahmen nachvollziehbar zu steuern.

Renewal

Customer Success

Verlängerung eines Vertrags, Abonnements oder Serviceverhältnisses. CRM unterstützt Renewals durch Fristen, Kundengesundheit, Nutzungssignale, Verantwortlichkeiten und rechtzeitige Massnahmen.

Retention

Customer Management

Fähigkeit und Massnahmen, bestehende Kunden zu halten. Retention ist oft profitabler als reine Neukundengewinnung und benötigt frühe Risikosignale sowie klare Verantwortlichkeiten.

Revenue Operations

Management

Funktionsübergreifende Steuerung von Marketing, Sales und Customer Success entlang Umsatzprozessen, Daten und Kennzahlen. RevOps reduziert Reibungsverluste zwischen Abteilungen und erhöht Planbarkeit.

Role Based Access Control

Security

Berechtigungsmodell, bei dem Zugriff auf Daten und Funktionen über Rollen gesteuert wird. RBAC vereinfacht Sicherheitskonzepte, wenn Rollen sauber mit Aufgaben und Verantwortlichkeiten verknüpft sind.

Routing

Prozessautomation

Automatische Zuweisung von Leads, Cases, Aufgaben oder Anfragen an passende Teams oder Personen. Routing-Regeln beeinflussen Reaktionszeit, Qualität und Verantwortlichkeit.

Planung, Koordination und Kontrolle von CRM-Updates, neuen Funktionen und Konfigurationsänderungen. Ein strukturiertes Release Management verhindert ungeplante Ausfälle und sichert die Qualität von Systemveränderungen.

RFI

Evaluation & Beschaffung

Request for Information; formelle Informationsanfrage an potenzielle CRM-Anbieter zur Marktübersicht. Der RFI geht dem RFP voraus und hilft, den Markt zu sondieren und die Longlist einzugrenzen.

ROI

Business Case

Return on Investment; Verhältnis von Nutzen zu Investition. Im CRM-Kontext hilft der ROI, Projekte gegenüber Geschäftsleitung und Finanzen zu begründen — und erfordert sowohl harte Kennzahlen als auch qualitative Nutzenargumente.

Rollenmodell

Governance & Betrieb

Definition von Zugriffsrechten, Verantwortlichkeiten und Aufgaben im CRM nach Funktion und Bereich. Ein klares Rollenmodell ist Voraussetzung für Datenschutz, Datenqualität und effiziente Governance.

S

Sales Automation

Sales Automation

SaaS

Architektur

Software as a Service; Software, die als Dienst über das Internet bereitgestellt und meist abonnementbasiert bezahlt wird. Für CRM bedeutet SaaS schnelle Verfügbarkeit, aber auch laufende Kosten, Release-Abhängigkeit und Governance-Bedarf.

Sales Cadence

Sales Execution

Geplante Abfolge von Kontaktversuchen und Kommunikationsmitteln in der Vertriebsansprache. Eine Cadence schafft Konsequenz, sollte aber individuell genug bleiben, um nicht mechanisch zu wirken.

Sales Force Automation

Sales Automation

Automatisierung und Unterstützung wiederkehrender Vertriebsaufgaben wie Lead-Zuweisung, Aktivitäten, Opportunities, Forecasts und Angebote. Ziel ist, administrative Last zu senken und Verkaufsarbeit besser zu steuern.

Sales Funnel

Sales Management

Modell, das potenzielle Kunden von erster Aufmerksamkeit bis Abschluss in Phasen abbildet. Der Funnel hilft, Konversionsraten, Engpässe und Mengengerüste zu analysieren.

Sandbox

Betrieb / Entwicklung

Isolierte Test- oder Entwicklungsumgebung eines CRM-Systems. Sandboxes ermöglichen Konfiguration, Entwicklung, Tests und Schulung ohne Risiko für produktive Daten und Prozesse.

Schnittstelle

Integration

Verbindungspunkt zwischen Systemen für Daten- oder Funktionsaustausch. Gute Schnittstellen haben klare Verantwortlichkeiten, Fehlerbehandlung, Monitoring und Dokumentation.

Segmentierung

Marketing / Daten

Aufteilung von Zielgruppen anhand definierter Merkmale oder Verhaltensweisen. Segmentierung ist die Grundlage für relevante Kommunikation, differenzierte Betreuung und präzisere Auswertungen.

Self-Service Portal

Service / CX

Digitaler Zugang, über den Kunden Informationen finden, Anliegen erfassen, Status prüfen oder Daten selbst pflegen können. Ein gutes Portal entlastet Service-Teams und verbessert Verfügbarkeit für Kunden.

Serviceprozess

Service

Standardisierter Ablauf zur Bearbeitung von Kundenanliegen, Störungen, Reklamationen oder Anfragen. Ein guter Serviceprozess verbindet Kundensicht, Zuständigkeit, Wissen, Fristen und Eskalationen.

Single Customer View

Daten / CX

Einheitliche Sicht auf relevante Kundeninformationen über Systeme und Kanäle hinweg. Sie reduziert Blindflug in Marketing, Vertrieb und Service, setzt aber Datenqualität und Integration voraus.

SLA Escalation

Service Automation

Automatische Eskalation, wenn vereinbarte Reaktions- oder Lösungszeiten gefährdet sind. Sie sorgt dafür, dass kritische Fälle rechtzeitig Aufmerksamkeit erhalten.

Social CRM

Marketing / Service

Einbindung sozialer Medien in das Kundenbeziehungsmanagement, etwa für Dialog, Monitoring, Kampagnen oder Service. Wichtig ist die Verbindung von Social Signals mit CRM-Kontext und Verantwortlichkeiten.

Social Selling

Sales

Nutzung sozialer Netzwerke zum Aufbau von Vertrauen, Beziehungen und fachlicher Sichtbarkeit im Verkaufsprozess. Social Selling wirkt am besten, wenn es mit Account-Strategie und CRM-Follow-up verbunden ist.

Stakeholder Management

Projekt / Sales

Identifikation, Analyse und aktive Einbindung relevanter Personen mit Einfluss auf ein Vorhaben oder eine Kundenentscheidung. Im CRM-Kontext betrifft es sowohl Kunden-Buying-Center als auch interne Projektbeteiligte.

Stammdaten

Daten

Grundlegende, relativ stabile Daten zu Kunden, Kontakten, Produkten, Standorten oder Partnern. Im CRM sind Stammdaten die Basis für fast alle operativen und analytischen Prozesse.

Subscription Management

Revenue

Verwaltung wiederkehrender Verträge, Abonnements, Laufzeiten, Upgrades, Downgrades und Verlängerungen. Es ist eng mit Billing, Customer Success und Renewal-Prozessen verbunden.

System of Record

Architektur / Daten

System, das für bestimmte Daten als führende Quelle gilt. Die Festlegung eines System of Record verhindert widersprüchliche Datenpflege und Konflikte in Integrationen.

Automatisierung von Verkaufsprozessen wie Follow-up-Erinnerungen, Aufgabenerstellung, Angebotsverfolgung oder Benachrichtigungen. Sie entlastet Vertriebsteams von administrativen Routinen und schafft mehr Zeit für Kundenkontakt.

Sales Enablement

Sales Enablement

Bereitstellung von Inhalten, Wissen, Tools und Prozessen, die Vertriebsmitarbeitende befähigen, Kunden wirkungsvoller zu begleiten. Im CRM sind relevante Materialien, Gesprächsleitfäden und Angebotsbausteine direkt am Kundendatensatz verfügbar.

Self-Service

Service

Möglichkeit für Kunden, Anliegen eigenständig über Portale, FAQs, Chatbots oder Apps zu lösen. Im CRM wird Self-Service durch strukturierte Wissensdatenbanken, automatisierte Prozesse und klare Eskalationspfade unterstützt.

Single Source of Truth

Datenarchitektur

Prinzip, nach dem jede Information nur in einer einzigen, autorisierten Quelle geführt wird. Im CRM-Umfeld bedeutet das, dass Kundendaten nicht in mehreren Systemen parallel gepflegt werden, sondern klar geregelt ist, welches System führend ist.

SLA

Service Management

Service Level Agreement; vertragliche oder interne Vereinbarung über Qualität, Reaktionszeiten und Verfügbarkeit von Serviceleistungen. Im CRM steuern SLAs Priorisierung, Eskalation und Qualitätsmessung im Case Management.

SQL

Lead Qualification

Sales Qualified Lead; Lead, der durch den Vertrieb auf Basis definierter Kriterien als reif für den aktiven Verkaufsprozess eingestuft wird. Die Übergabe von MQL zu SQL ist oft eine kritische Schnittstelle zwischen Marketing und Vertrieb.

Stakeholder

Projekt / Management

Alle Personen oder Gruppen, die ein Interesse an einem CRM-Projekt haben oder von dessen Ergebnis betroffen sind. Eine vollständige Stakeholder-Analyse ist Voraussetzung für erfolgreiche Anforderungserhebung und Change Management.

T

TCO

Business Case

Task Management

Productivity

Verwaltung von Aufgaben mit Fälligkeit, Verantwortlichkeit, Priorität und Bezug zu Kundenobjekten. Es stellt sicher, dass Follow-ups und interne Arbeitsschritte nicht verloren gehen.

Telefonakquise

Sales

Aktive telefonische Ansprache potenzieller Kunden oder Kontakte. Im CRM sollten Gesprächsergebnisse, Einwilligungen, Wiedervorlagen und Ablehnungsgründe konsistent erfasst werden.

Total Cost of Ownership; Gesamtkosten einer CRM-Lösung über ihren gesamten Nutzungszeitraum, inklusive Lizenz, Implementierung, Integration, Betrieb, Support, Schulung und Weiterentwicklung. TCO ist aussagekräftiger als reine Lizenzpreise.

Territory Management

Sales Management

Strukturierung und Zuweisung von Vertriebsgebieten, Kundensegmenten oder Branchen an Vertriebsmitarbeitende oder Teams. Im CRM ermöglicht es transparente Zuständigkeiten und verhindert Überschneidungen.

Ticket

Service

Einzelner Servicefall oder Vorgang in einem Helpdesk- oder Service-Management-System. Tickets haben typischerweise eine eindeutige Nummer, Status, Priorität, Bearbeiter und Verlaufsprotokoll.

Touchpoint

CX

Einzelner Berührungspunkt zwischen einem Kunden und einem Unternehmen — ob digital, telefonisch, persönlich oder schriftlich. Touchpoints sind die Bausteine der Customer Journey und prägen das Gesamterlebnis.

U

Upselling

Sales

Umsatzprognose

Sales Management

Erwartung künftiger Umsätze auf Basis von Pipeline, historischen Daten, Vertriebsfeedback und Wahrscheinlichkeiten. Sie ist nur so gut wie die Datenqualität und Disziplin im Opportunity Management.

Umsystem

Architektur

System ausserhalb des CRM, das für einen CRM-Prozess relevante Daten oder Funktionen liefert. Typische Umsysteme sind ERP, DWH, Webshop, Telefonie, Marketing Automation oder Serviceplattformen.

Use Case

Anforderungsmanagement

Konkreter Anwendungsfall, der beschreibt, wer mit welchem Ziel welche Schritte und Informationen benötigt. Use Cases machen Anforderungen greifbarer als abstrakte Funktionslisten.

User Acceptance Test

Projekt

Fachlicher Abnahmetest durch Anwenderinnen und Anwender vor produktiver Nutzung. Ein UAT prüft, ob Prozesse, Daten, Rollen und Systemverhalten im realistischen Arbeitskontext funktionieren.

User Adoption

Change

Tatsächliche Annahme und regelmässige Nutzung eines Systems durch die Zielgruppen. User Adoption ist ein Ergebnis aus Nutzen, Einfachheit, Führung, Training, Support und Prozessklarheit.

Verkauf einer höherwertigen Variante, eines Upgrades oder eines erweiterten Leistungsumfangs an bestehende Kunden. Im CRM werden Upselling-Potenziale durch Nutzungsverhalten, Vertragsdaten und Kaufhistorie sichtbar.

User Story

Agile Projektarbeit

Kurze, anwenderorientierte Beschreibung einer Anforderung im Format «Als [Rolle] möchte ich [Funktion], damit [Nutzen]». User Stories helfen in CRM-Projekten, Anforderungen aus Nutzersicht zu formulieren und priorisierbar zu machen.

V

Value Proposition

Strategie

Verkaufschance

Sales

Deutschsprachiger Begriff für Opportunity; qualifizierte Möglichkeit, bei einem Kunden einen Abschluss zu erzielen. Sie sollte Wert, Phase, Wahrscheinlichkeit, Abschlussdatum und nächste Schritte enthalten.

Verkaufsphase

Sales Process

Definierter Schritt im Verkaufsprozess, etwa Qualifikation, Lösung, Angebot, Verhandlung oder Abschluss. Phasen müssen klare Eintritts- und Austrittskriterien haben, sonst verliert die Pipeline Aussagekraft.

Vertriebskanal

Sales

Weg, über den Leistungen verkauft werden, etwa Direktvertrieb, Partner, E-Commerce, Innendienst oder Aussendienst. CRM muss Kanäle differenziert abbilden, damit Verantwortung, Margen und Kundenerfahrung steuerbar bleiben.

Vertriebskennzahlen

Sales Management

Messgrössen zur Steuerung von Vertriebsleistung, zum Beispiel Pipeline-Wert, Abschlussquote, Sales Cycle, Aktivität, Forecast-Genauigkeit oder Marge. Gute Kennzahlen zeigen Ursache und Wirkung, nicht nur Ergebnis.

Voice of Customer

CX

Systematische Erfassung und Nutzung von Kundenfeedback, Beschwerden, Erwartungen und Beobachtungen. Voice of Customer wird wertvoll, wenn Erkenntnisse in Entscheidungen und Verbesserungen einfliessen.

Klare Beschreibung des Nutzens, den ein Unternehmen seinen Kunden bietet. Im CRM-Kontext ist die Value Proposition Grundlage für Segmentierung, Kommunikation, Angebotsgestaltung und Kundenbindung.

Vendor Lock-in

Beschaffung / Architektur

Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter, die den Wechsel zu einer alternativen Lösung erschwert oder verteuert. Bei CRM-Entscheidungen sind Lock-in-Risiken durch proprietäre Datenmodelle, fehlende Exportmöglichkeiten oder teure Migrationen relevant.

W

Win-Rate

Sales Kennzahl

Web-to-Case

Service

Automatische Erstellung eines Servicefalls aus einem Webformular oder Portal. Web-to-Case reduziert manuelle Erfassung und verbessert Nachvollziehbarkeit von Kundenanliegen.

Web-to-Lead

Marketing / Sales

Automatische Erstellung eines Leads aus einem Webformular, etwa für Downloads, Kontaktanfragen oder Eventanmeldungen. Wichtig sind Datenqualität, Einwilligung, Kampagnenzuordnung und Lead Routing.

Webhook

Integration

Mechanismus, bei dem ein System ein anderes bei einem Ereignis aktiv benachrichtigt. Webhooks eignen sich für zeitnahe, ereignisbasierte CRM-Integrationen, benötigen aber Fehlerbehandlung und Monitoring.

Workforce Management

Service

Planung von Personalbedarf, Schichten, Fähigkeiten und Auslastung im Service oder Contact Center. Es sorgt dafür, dass Nachfrage und verfügbare Ressourcen besser zusammenpassen.

Anteil gewonnener Opportunities an allen abgeschlossenen Verkaufschancen. Die Win-Rate zeigt, wie effektiv der Vertriebsprozess ist, und kann nach Region, Produkt, Wettbewerber oder Vertriebsperson ausgewertet werden.

Workflow

Prozessautomation

Definierte Abfolge von Aufgaben, Entscheidungen oder Systemaktionen, die automatisch oder halb-automatisch ausgeführt werden. Im CRM steuern Workflows Freigaben, Benachrichtigungen, Datenpflege oder Eskalationen.

Z

Zielbild

Strategie / Projekt

Zielarchitektur

Architektur / Evaluation

Beschriebenes Sollbild der künftigen System-, Daten- und Integrationslandschaft. Sie legt fest, welche Rolle das CRM spielt und wie es mit Umsystemen, Datenplattformen und Prozessen zusammenspielt.

Zielgruppe

Marketing / Strategie

Definierte Gruppe von Personen oder Organisationen, die mit einer Leistung, Kampagne oder Botschaft erreicht werden soll. Eine präzise Zielgruppe verbessert Relevanz, Kanalauswahl und Erfolgsmessung.

Zuständigkeit

Prozess / Governance

Klare Verantwortung für Daten, Aufgaben, Kunden, Fälle oder Entscheidungen. Ohne Zuständigkeiten entstehen Lücken, Doppelarbeit und unklare Eskalationen.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Security

Anmeldeverfahren mit zwei unabhängigen Faktoren, etwa Passwort plus App, Token oder SMS-Code. Im CRM erhöht es den Schutz sensibler Kunden- und Geschäftsdaten deutlich.

Beschreibung des angestrebten Zustands nach Abschluss einer CRM-Einführung oder -Transformation. Das Zielbild klärt nicht nur Funktionen, sondern Prozesse, Daten, Rollen, Integrationen und den erwarteten Geschäftsnutzen.

Q

Qualification

Sales

Prüfung, ob ein Lead oder eine Opportunity ausreichend relevant, realistisch und bearbeitungswürdig ist. Qualifikation verhindert, dass Vertriebskapazität in Chancen ohne Bedarf, Budget, Zugang oder Timing gebunden wird.

Quote-to-Cash

End-to-End-Prozess

Prozess vom Angebot über Auftrag, Vertrag, Lieferung, Faktura und Zahlung. Quote-to-Cash verbindet CRM, CPQ, Vertragsmanagement, ERP und Finance besonders eng.

X

XRM

Plattform

Extended Relationship Management; Nutzung von CRM-Prinzipien und Plattformen für Beziehungen jenseits klassischer Kunden, etwa Partner, Lieferanten, Mitglieder, Spender oder Bewerber.

FAQ zum CRM-Glossar

Was ist ein CRM-Glossar?
Ein CRM-Glossar ist eine strukturierte Sammlung von Begriffen rund um Customer Relationship Management, CX, Vertrieb, Marketing, Service, Daten und Integration — mit praxisnahen Definitionen. Es hilft Teams, eine gemeinsame Sprache zu sprechen, Missverständnisse in Projekten zu vermeiden und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Für wen ist dieses CRM-Glossar gedacht?
Das Glossar richtet sich an Schweizer Unternehmen, die CRM-Systeme evaluieren, einführen oder weiterentwickeln. Es ist gleichermassen nützlich für Geschäftsleitungen, Projektverantwortliche, Vertrieb, Marketing, Service, IT und Berater — überall dort, wo CRM-Themen besprochen, entschieden oder umgesetzt werden.
Was ist der Unterschied zwischen CRM und CX?
CRM (Customer Relationship Management) bezeichnet die strategische und operative Gestaltung von Kundenbeziehungen — oft auch das System, das diese unterstützt. CX (Customer Experience) ist das Gesamterlebnis, das Kunden entlang aller Berührungspunkte wahrnehmen. CRM ist ein wichtiges Instrument, um CX zu gestalten und zu verbessern — aber CX entsteht aus viel mehr als nur aus dem CRM-System.
Warum sind einheitliche CRM-Begriffe in Projekten wichtig?
In CRM-Projekten reden Fachbereiche, IT, Management und externe Berater oft über dasselbe — aber meinen Unterschiedliches. Ein gemeinsames Vokabular verhindert Missverständnisse bei Anforderungen, reduziert Reibung in der Umsetzung und sichert, dass Entscheidungen auf demselben Verständnis basieren. Das spart Zeit, Geld und Nerven.
Wie hilft ein Glossar bei einer CRM-Evaluation?
Bei einer CRM-Evaluation müssen Anforderungen präzise formuliert, Anbieterangebote verglichen und Entscheidungen begründet werden. Wer die relevanten Begriffe — wie Fit-Gap-Analyse, RFI, Customizing, Integration Mapping oder Datenmodell — kennt und versteht, kann Angebote besser einordnen, Schwachstellen erkennen und sicherstellen, dass das gewählte System wirklich passt.
Welche Begriffe sind für die CRM-Systemauswahl besonders wichtig?
Besonders relevant sind: Anforderungsmanagement, Fit-Gap-Analyse, Datenmodell, Data Migration, Customizing, Integration (API, ERP-Integration, iPaaS), Lizenzmodell, Datenqualität und Total Cost of Ownership. Dazu kommen Governance-Begriffe wie CRM Governance, CRM Board und Rollenmodell — weil die Systemwahl nur der Beginn ist.
Wie oft sollte ein CRM-Glossar aktualisiert werden?
Mindestens einmal jährlich — oder wenn sich relevante Technologien, Regulierungen oder Marktpraktiken verändern. KI, Datenschutzrecht und Architekturmuster entwickeln sich schnell. Ein Glossar, das vor drei Jahren aktuell war, kann bei neuen Begriffen wie Agentic CRM, Composable CRM oder nDSG bereits Lücken aufweisen.

Swiss CX Guides · ADVANIS

Begriffe kennen ist gut.
Den richtigen Weg gehen ist besser.

ADVANIS begleitet Schweizer Unternehmen herstellerunabhängig von der CRM-Strategie über die Evaluation bis zur Einführung und zum laufenden Betrieb — seit über 28 Jahren.